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Die Menschen in der DR Kongo leiden seit Jahrzehnten unter einer langanhaltenden Krise. In den vergagnenen Monaten verschlimmerte sich die Situation jedoch zusätzlich und der Bedarf an humanitärer Hilfe steigt noch einmal rapide an.

Schätzungen der UN zufolge waren Ende 2018 13,1 Millionen Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen.

Für diese Menschen engagieren wir uns.

In der DR Kongo gibt es aktuell mehr Binnenvertriebene als in jedem anderen afrikanischen Land. Familien flüchten vor der Gewalt in benachbarte Dörfer oder Städte. Dort herrschen nicht selten mangelhafte Hygienebedingungen und die Geflüchteten laufen Gefahr, ausgebeutet zu werden. Immer mehr Menschen benötigen zudem dringend medizinische Hilfe.

In vielen Fällen müssen Menschen auf der Flucht ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen und verlieren damit auch ihren Lebensunterhalt. Jeden Tag kämpfen sie damit, ihre Grundbedürfnisse zu decken – Gesundheits- und Sicherheitsfragen sind immer wieder Grund zur Sorge. In ihrer grossen Not warten sie auf die erlösende Nachricht, nach Hause zurückkehren zu können.

Ein Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo erschwert die Lage zusätzlich: Bis Dezember 2018 wurden 458 Fälle der tödlichen Infektionskrankheit gemeldet.

Wie wir helfen


Rasch reagieren

Wir beobachten Krisensituationen und
-anzeichen genau. Tritt ein Ereignis ein, beurteilen wir vor Ort die Bedürfnisse der Betroffenen und starten jeweils optimal darauf abgestimmte Nothilfemassnahmen.

 


Ebola-Nothilfeeinsatz

Zurzeit wird die DR Kongo von der zweitgrössten Ebola-Epidemie seit Beginn der Aufzeichnungen heimgesucht. Die Herausforderungen sind grösser als je zuvor, unter anderem deshalb, weil die betroffenen Gebiete besonders abgelegen und unsicher sind. Medair ist eine der aktivsten internationalen Nothilfsorganisationen vor Ort. Wir haben doppelt so viele Teammitglieder als sonst in den betroffenen Gebieten und setzen alles daran, der Krise zu begegnen.

 


Gesundheit & Ernährung

Wir unterstützen örtliche Kliniken und kümmern uns um hochwertige medizinische Leistungen für die gefährdetsten Patienten. Wir helfen denen, die Unterstützung benötigen – ob sie dafür bezahlen können, oder nicht. Dabei konzentrieren wir uns auf Gesundheitseinrichtungen in besonders schwer betroffenen Regionen, wo der Bedarf aufgrund von Krankheitsausbrüchen und Massenvertreibungen speziell hoch ist.


Bessere sanitäre Einrichtungen, Hygiene und sauberes Trinkwasser

Medair setzt sich in Dorfgemeinschaften, Schulen und Kliniken für eine Verbesserung der Wasserversorgung, der sanitären Einrichtungen sowie der Hygiene ein. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Kliniken und die Sicherheit ihrer Patienten. Auch kann damit das Risiko der Ausbreitung tödlicher, aber vermeidbarer wasserübertragener Krankheiten wie Cholera und anderen Durchfallerkrankungen verringert werden.


Verbesserter Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen

Abgelegene Dorfgemeinschaften in Dschungelgebieten sind meist nur zu Fuss erreichbar. Um der Bevölkerung besser helfen zu können, errichten wir Brücken und reparieren Strassen. Dies öffnet den humanitären Zugang, ermöglicht es den Menschen, die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung schneller zu erreichen und erweitert ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten durch eine bessere Erreichbarkeit der Märkte. Zudem bauen oder sanieren wir weitere wichtige Infrastruktur wie zum Beispiel Geburtsstationen.

AUSWIRKUNGEN UNSERER HILFE*

309 983

Patientenberatungen wurden in von Medair unterstützten medizinischen Einrichtungen durchgeführt.

142 694

Menschen erhielten verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

86 574

Menschen erhielten Zugang zu neuen oder verbesserten Latrinen und sanitären Einrichtungen.

*Jahresbericht 2017

Helfen Sie heute

Unsere Partner
Spenden von Privatpersonen
Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
Common Humanitarian Fund