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In der Stadt Basel versammelten sich im Juni Hunderte Menschen, um mit dem Event Basel gegen Hunger bereits zum zweiten Mal gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Ziel des Events war es, Aufmerksamkeit und Spenden für die von der Hungersnot im Südsudan betroffene Menschen zu generieren.

Basel gegen Hunger ist ein wunderbares Beispiel dafür, welche Kraft Gruppen entfalten können. Einzelkämpfer können zwar viel bewirken – doch gemeinsam sind wir stärker.

Es begann mit einem Funken

Ein Ehepaar aus Basel wollte etwas gegen das Leid hungernder Menschen im Südsudan unternehmen – und setzte so eine stadtweite Bewegung in Gang. Im Südsudan flüchten Kinder und andere, besonders verwundbare Gruppen immer wieder vor Gewalt, verlieren geliebte Menschen, ringen mit Hunger und Unterernährung. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Schulbildung fehlt oft gänzlich – mit verheerenden Folgen für die körperliche und emotionale Gesundheit von Millionen Menschen.

Dem Konflikt, der Menschen im Südsudan das Leben schwermacht und ihr Land zerreisst, wollten die beiden nicht länger untätig zusehen. Stattdessen organisierten sie – gemeinsam mit Medair – eine Kampagne in der Stadt, um Spenden für ein Medair-Ernährungsprogramm zu sammeln. Im Rahmen des Programms werden unterernährte Kinder sowie schwangere und stillende Frauen regelmässig medizinisch behandelt.

Der Startschuss fiel mit einer dreitägigen Fotoausstellung des berühmten Schweizer Fotografen Dominic Nahr zum Thema Südsudan. Mehr als 360 Menschen sammelten mit kleinen Spendendosen Geld für das Ernährungsprogramm – in ihrer Nachbarschaft, bei der Arbeit, in Schulen und ihrem privaten Umfeld.

Eine Stadt ist Feuer und Flamme

Die Begeisterung für das Projekt wirkte ansteckend. Es zog Gross und Klein in den Bann – auch dort, wo man es gar nicht erwarten würde. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Kirche in Basel, die jeden Dienstag Essen an notdürftige Menschen verteilt. Unter den Hilfeempfängern sind viele Flüchtlinge.

Die freiwilligen Mitarbeitenden entschieden, die Hilfeempfänger der Basler Kirche ins Südsudan-Projekt mit einzubeziehen. Im Eingangsbereich hiessen diese eintreffende Gäste willkommen und erklärten ihnen das Konzept. Trotz ihrer schwierigen Situation spendeten nahezu alle von ihnen auch selber für den Südsudan.

„Viele von ihnen zeigten sich bereit, die Kampagne zu unterstützen. Das ist sehr eindrücklich. Denn es beweist, dass auch Menschen, die wenig haben, gerne etwas abgeben, um Menschen in Not zu helfen“, so Noah Kaiser, Kommunikationsmitarbeiter von Medair. „Innerhalb von fünf Wochen hatten sie fast CHF 550 für unser Ernährungsprogramm gesammelt!“

James Gruntz gibt ein Benefiz-Konzert vor 350 Zuschauern.

Aber das war noch lange nicht alles. In der Stadt wurden von Teilnehmenden Kuchenverkäufe und Flohmärkte organisiert. Andere sammelten in ihrem Unternehmen Spenden: Samuel und Damaris Glaser organisierten bei der grössten Schweizer Versicherung Swiss Life ein spendenbasiertes Mittagessen. Der Erlös wurde von der Firmenstiftung verdoppelt.

Innert sechs Wochen kamen so über CHF 53‘000 Spendengelder zusammen!

Bei allen Teilnehmenden, die sich so leidenschaftlich für die Bevölkerung im Südsudan eingesetzt haben, möchten wir uns herzlich bedanken. Die inspirierende, kreative Aktion wendet das Leben von unzähligen Bedürftigen zum Besseren.

Sie möchten mehr über die Kampagne erfahren und Fotos sehen? Besuchen Sie uns auf Facebook Basel Gegen Hunger Facebook page.

Können auch Sie sich vorstellen, eine kleine oder grössere Veranstaltung in Ihrer Umgebung zu organisieren? Wir freuen uns sehr auf Ihre Ideen. Bitte kontaktieren Sie das Medair-Büro in Ihrer Nähe  – Medair Suisse, Medair Schweiz, Medair France, Medair Deutschland, Medair United States, Medair Kanada, die Niederlande, Grossbritannien.