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In diesem Frühjahr lernte ich Susa Mabruki kennen. Die Witwe wollte ihren Sohn Gerisha in einen von Medair unterstützen Spital einliefern lassen, denn dem Zweijährigen ging es schlecht: Er litt an Malaria. Susa erzählte, dass ihr Mann zwei Jahre zuvor an derselben Krankheit gestorben ist. Die Familie schaffte es damals nicht, die acht Dollar Behandlungskosten zusammenzulegen. Der kleine Gerisha hat mehr Glück: Seine Behandlung ist kostenlos. Ermöglicht werden die Leistungen von USAID. 20 medizinische Einrichtungen im Ostkongo werden von der Organisation nachhaltig unterstützt.

In der DR Kongo müssen Patienten medizinische Leistungen bei Bezug der Behandlung bezahlen. Leider stellt dieses System für viele bedürftige Menschen eine enorme finanzielle Hürde dar. Die Folge: Viele Menschen suchen im Krankheitsfall erst gar kein Gesundheitszentrum auf – oft mit dramatischen Auswirkungen.

Hier kommt Medair zum Zug: Wir unterstützen verschiedene Gesundheitszentren im Land, die Familien in gefährdeten Regionen mit kostenlosen oder stark subventionierten Leistungen versorgen. Oft braucht es nicht viel: Die meisten Patienten leiden an weit verbreiteten – aber behandelbaren Krankheiten wie Malaria, Durchfall oder Atemwegserkrankungen. Schwangere Frauen erhalten Vorsorgeleistungen und können ihre Kinder unter qualifizierter Aufsicht in einer sauberen Umgebung auf die Welt bringen.

Medair-Gesundheitsexpertin Rosaline Bockarie (links) mit dem Buchhalter des Butuhe-Gesundheitszentrums (Mitte) sowie der leitenden Krankenpflegerin (rechts).

Das Gesundheitszentrum Butuhe befindet sich in Beni Territory in Nord-Kivu. Inmitten von leuchtend grünen Teefeldern, die sanfte Hügel bedecken, geben elf Mitarbeitende täglich ihr Bestes, um die medizinischen Bedürfnisse von 12 000 Menschen in der Region abzudecken. „Früher waren die hohen Behandlungskosten ein echtes Problem für Patienten. Deshalb liessen sich viele gar nicht erst untersuchen“, erinnert sich Kambale Kankike Esdras, die als leitende Krankenpflegerin in Butuhe arbeitet. Dank Medair hat sich das alles verbessert.“

"Vor dem Einsatz von Medair zählten wir jeweils sieben bis zehn Geburten pro Monat. Diesen Monat konnten wir 29 Frauen bei der Entbindung unterstützen!" Kambale Kankike Esdras, die als leitende Krankenpflegerin in Butuhe arbeitet

Ihre Spenden machen unsere lebensrettende Arbeit erst möglich. Bitte helfen Sie Medair und engagierten Mitarbeitenden wie Kambale in der DR Kongo dabei, bedürftigen Menschen eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.


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Die Arbeit von Medair in der DR Kongo wird ermöglicht von Agence de l’eau Rhone Méditerranée Corse, der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Union, Medicor Foundation, GVC Winterthur (CH), dem Kanton Zürich, Pfister, Red een Kind (NL), der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, der US-Agentur für Internationale Entwicklung sowie grosszügigen privaten Spenderinnen und Spendern.

Die Inhalte dieses Artikels stammen von Medair-Mitarbeitenden in den Einsatzgebieten sowie am internationalen Hauptsitz. Die im Artikel geäusserten Meinungen entsprechen ausschliesslich den Ansichten von Medair und damit nicht unbedingt dem offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen.