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Die internationale Hilfsorganisation Medair entsendet ein Nothilfeteam nach Bangladesch. Dort soll es geflüchtete Rohingya unterstützen.

Lausanne, Schweiz – 16. September 2017. Aufgrund erneuter Unruhen in der nördlichen Provinz Rakhaing in Myanmar am 25. August sind ganze Rohingya-Gemeinschaften ins benachbarte Bangladesch geflohen. In den vergangenen drei Wochen überquerten geschätzte 400 000 Rohingya zu Fuss oder in kleinen Booten die Grenze. Die UN-Flüchtlingslager sind randvoll, die Ressourcen knapp. Neuankömmlinge müssen in provisorischen Zelten unterkommen. Sie benötigen dringend Unterkünfte, Nahrung, sauberes Trinkwasser und eine medizinische Versorgung.

Um abzuklären, wie den Betroffenen bestmöglich geholfen werden kann, beobachtet Medair die Lage seit Krisenbeginn intensiv. Unser Nothilfeteam wird morgen nach Dhaka reisen, um den Bedarf der Menschen in Cox’s Bazaar abzuklären – die Region, in der die meisten Flüchtlinge Zuflucht suchen. Auch vor dem jüngsten Zustrom lebten bereits 600 000 geflüchtete Rohingya im Cox’s Bazar Gebiet, Bangladesch.

„Schätzungen zufolge wird die Zahl der Flüchtlinge in den kommenden Monaten auf eine Million Menschen ansteigen. Die Lage ist akut; vor allem im Hinblick auf die aktuelle Monsunsaison und den bevorstehenden Wintereinbruch im Oktober“, so James McDowell, Leiter des globalen Medair-Nothilfeteams. „Am dringendsten werden zurzeit Unterkünfte und sauberes Trinkwasser benötigt. Wir sind dabei, ein Nothilfeteam aufzustellen, um abzuklären, wie wir best- und schnellstmöglich Hilfe leisten können.“

Auch in Myanmar ist Medair im Einsatz. Dort stellen wir Unterkünfte bereit und versorgen notleidende Gemeinschaften mit Geldleistungen und Katastrophenschutz-Massnahmen.

 


Medair ist eine internationale Hilfsorganisation mit Hauptsitz in der Schweiz. Wir helfen notleidenden Menschen in entlegenen, zerstörten Regionen weltweit, Krisen zu überleben und sich in Würde davon zu erholen – ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Religion, ihres Geschlechts oder ihrer Nationalität.

Foto: © Dan Kitwood/Getty Images

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